Co-Creation,  Veränderung,  Zukunftskompetenzen

HAPPY HACKING bei #wirfürschule!

„ELTERN-GUIDE“-Team

Rund 6000 Teilnehmer, über 200 eingereichte Projekte, 9 Themenfelder, 5 Tage -das sind die Facts zu dem bundesweiten #wirfürschule Hackathon, bei dem es um die Gestaltung der #schulevonmorgen ging– meine 9-jährige Tochter und ich mittendrin!

Und auch wenn das Wochenende nun dazwischen liegt, bin ich immer noch ganz überwältigt von so vielen großartigen Ideen, so vielen engagierten Menschen, so viel Power und Energie! Mag sein, dass meine Emotionen damit zusammenhängen, dass die Themen #bildungderzukunft, #schulevonmorgen mir sehr am Herzen liegen oder dass es mein erster Hackathon war und ich diesen einzigartigen Co-Creation-Spirit in einem solchen Setting erfahren durfte. Wenn ich so recht überlege, wird es wohl die Summe dieser unterschiedlichen Faktoren sein!

Meine wichtigsten ERFAHRUNGEN und TAKEAWAYS möchte ich mit euch teilen:

  • Transparente Kommunikation in allen Phasen sowie auf allen Ebenen des Hackathons ist das A und O!

Wen wundert’s 😊! So wie in allen unseren Lebensbereichen ist auch bei der Organisation einer solchen Initiative – wie eines Hackathons- eine offene, transparente Kommunikation essentiell. Bereits vor Beginn des Hackathons fühlte ich mich bestens informiert und kannte die next stepps. Das Onboarding zu Slack, das während des Hackathons als Hauptkommunikationskanal diente, erfolgte für mich reibungslos. Ich hatte auch insgesamt das Gefühl, dass die meisten auftretenden Probleme und Stolpersteine vom Orga-Team sehr schnell behoben bzw. beseitigt wurden. Ich fühlte mich gut aufgehoben und bestens unterstützt. Zu einer besseren Orientierung verschiedener Teilnehmergruppen wäre es ggf. sinnvoll gewesen, bestimmte Kanäle in Slack ein bis zwei Tage früher freizuschalten. Damit hätten die Teilnehmer, mehr Zeit und Möglichkeiten, sich zum einen an Slack als Kommunikationstool zu gewöhnen (ja – es gibt Menschen, die bisher noch nie von Slack gehört haben 😊) und zum anderen, sich in den jeweiligen Teil-Communities zu vernetzen.

  • Rollenfindung im Hackathon / Team – alles andere als trivial!

Angemeldet habe ich mich in einer „hybriden“ Rolle – als Coach, um die Teams mit meinen Erfahrungen rund um agile Zusammenarbeit, Teamzusammenstellung, Design Thinking, Storytelling und Social Media unterstützen zu können, sowie als Teilnehmerin gemeinsam mit meiner Tochter.

Nach der Kick-Off Veranstaltung am Montagmorgen hatte ich teilweise das Gefühl, dass sich die Coaches um die Teams/Fragestellungen regelrecht gerissen haben – teilweise mit ins Detail ausgearbeiteten Pitches und perfekten Selbstpräsentationen! Bitte verzeiht den leichten Sarkasmus an dieser Stelle! Mein Eindruck war, dass der Prozess der Coach- sowie Teamfindung gerade am Anfang sehr chaotisch war. Ich könnte mir vorstellen, dass die Teamzusammenstellung bereits vor dem offiziellen Start der Challenges zum einen mehr Klarheit in diesen Prozess bringen und zum anderen die Interdisziplinarität im Team noch mehr fördern würde. Andererseits sind genau solche Erfahrungen unglaublich wichtig für selbstorganisierte Teams!

Leider konnte ich mich aufgrund meiner Erreichbarkeit zu Beginn des Hackathons (ich sag nur zwei Tage Bayerischer Wald mit ungeplanten digital detox 😊) in keinem festen Team als Coach einbringen. Etwas ärgerlich, aber letztendlich zweitrangig! Denn am wichtigsten war es für mich, bei diesem Hackathon etwas zu bewegen, aktiv zu gestalten und gemeinsam mit anderen Bildungsenthusiasten die Schule von morgen neu zu denken! Deswegen habe ich nach meiner Rückkehr in die „digitale Zivilisation“ nach möglichen Projekten gesucht, die ich spannend fand und bei welchen ich mich „andocken“ konnte. Und das mit großem Erfolg! Die Idee, die wertvollen Ergebnisse des Hackathons für die Eltern nachhaltig in Form einer Plattform nutzbar zu machen und sie damit bei ihrer Rolle der aktiven Bildungsgestalter zu unterstützen, hat mich sofort gecatcht! So wurde ich ein Teil eines wundervollen Teams und konnte meine Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen einbringen!

  • Konkrete Ergebnisse in kürzester Zeit auf die Straße bringen?! – Das geht!

Wir alle kennen das – die beliebte Ausrede mit der Zeit: „Um dieses Projekt umsetzen zu können, brauchen wir mind. xx Wochen Vorlaufzeit und…“, oder „Wenn ich endlich mal Zeit habe, dann engagiere ich mich für….“ …– hier könnten noch unzählige Beispiele folgen! Bei einem Hackathon gibt es nur eine begrenzte Zeitspanne – und zwar absichtlich! Und es ist erstaunlich, welche zahlreichen und kreativen Ergebnisse dabei entstehen!

  • Eine gemeinsame Vision setzt ungeahnte Kräfte frei!

Ich bin immer wieder davon fasziniert, was ein gemeinsames Anliegen bewirken kann! Eine gemeinsame Vision – auch wieder bestätigt bei einem Format wie Hackathon – schafft die Verbindung zwischen den einzelnen Menschen (im Falle des Hackathons, Menschen, die sich vorher in der Regel nicht gekannt haben), ist die Antriebskraft für die intrinsische Motivation jedes einzelnen Teammitglieds, ist ein verlässlicher Lieferant für Energie und ist definitiv mehr als nur das Erreichen einzelner Ziele! Und gerade dieser große, nachhaltige Gedanke wird mit Sicherheit sehr viele Projekte, die nun im Hackathon entstanden sind, weitertragen und weiterentwickeln.

Insgesamt war die Teilnahme an diesem Hackathon eine absolut wertvolle, inspirierende Erfahrung mit einer steilen Lernkurve und vielen Erkenntnissen, für die ich sehr dankbar bin.

Unser Eltern-Guide Team ist „on fire“ und möchte das Projekt unbedingt weiterentwickeln! Daher – stay tuned!

Über das Projekt selbst sowie weitere Learnings aus diesem Hackathon und vielfältige Themen rund um die #schulederzukunft werde ich nicht nur einmal ausführlich berichten. Dies melden

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