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Wie Liberating Structures eine Zusammenarbeit voller Innovation, Kreativität und Partizipation fördern können!

Letzte Woche habe ich meinen Methoden-Schatzkoffer erweitert und bin in die Welt von Liberating Structures eingetaucht! Eine prall gefüllte Werkzeugkiste mit über 33 Mikroformaten kann Unternehmen, Organisationen, Teams jeglicher Größe dabei unterstützen, vielen Herausforderungen in unserer komplexen Arbeitswelt auf eine nachhaltige, innovative und wirkungsvolle Art und Weise zu begegnen.

Ob es darum geht, kritische Situationen im Projekt oder Team zu lösen, Strategien zu entwickeln, neue Möglichkeiten zu entdecken, Teamzusammenarbeit zu verbessern, Entscheidungsgrundlagen partizipativ zu erarbeiten, Meetings effizient zu gestalten und noch so viel mehr – Liberating Structures (zu Deutsch „befreiende Strukturen“ ) sind einfach in der Anwendung und können in unterschiedlichen Settings eingesetzt werden, um auf Augenhöhe Potentiale und Kreativität der Menschen zu entfalten, diese stärker einzubinden und zu aktivieren. Gleichzeitig wird ein sicherer Rahmen geschaffen, der zusätzlich ermutigt, neue Wege für die Zusammenarbeit zu erkunden und diese dadurch zu fördern.

Die vor mehr als 11 Jahren von Henri Limpmanowicz und Keith McCandless konzipierten Formate sind lizenzfrei, für jeden zugänglich und verständlich beschrieben. Sowohl die englisch– als auch die deutschsprachige Website bietet umfassende Infos zu den einzelnen Werkzeugen. Zudem geben der „Matchmaker“ und die App eine tolle Hilfestellung, wenn es darum geht, für die jeweilige Herausforderung das passende Format zu finden. Durch eine smarte Verbindung einzelner Strukturen (=Strings) lassen sich auch ganz-/mehrtägige Formate wie Workshops und Schulungen kreieren. Btw..es gibt auch eine große Community rund um Liberating Structures, die sich auf regelmäßigen Meetups und weiteren Events austauscht.

Liberating Structures Menü

Liberating Structures Menü, Quelle www.liberatingstrcutures.deCreative Commons License

Wie auch andere Methoden und Werkzeuge, lernt man die Liberating Structures am besten kennen, wenn man diese ausprobiert, immer wieder anwendet, variiert und bei Bedarf adaptiert. Im Rahmen des „Immersion Online-Workshops“ durfte ich gemeinsam mit anderen Liberating Structures Neugierigen die bunte Vielfalt der Mikroformate erleben, mich von der Wirksamkeit dieser überzeugen und dabei in einer kurzen Zeit mit ganz viel Spaß tolle Ergebnisse erzielen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die großartige Workshopgeberin, Anja Gstoettner, sowie an meine Liberating Structures Workshop-Mates für die wertvollen Insights, viele Aha-Erlebnisse und einen impulsreichen Austausch. Nach dem Motto #practicemakesperfekt freu ich mich nun riesig darauf, Workshops, Seminare, Meetings und Gespräche durch Liberating Structures zu bereichern!

Noch ein paar Hinweise

www.liberatingstructures.de

www.liberatingstructures.com

Verfügbarkeit der Liberating Structures als Attribution-NonCommercial 3.0 Unported (CC BY-NC 3.0)-Lizenz

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